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Ziele - Bildungsziele

Medienkompetenz

In der Wissensgesellschaft entwickelt sich die Medienkompetenz zu einer zentralen Schlüsselqualifikation. Der Einsatz von Medien setzt jedoch immer spezifischen Inhalte und die Notwendigkeit der medienvermittelten Kommunikation voraus.

Die Kompetenz im Umgang mit den Neuen Medien
besteht aus:

» instrumentell-technischen Kompetenzen
» inhaltlich-kognitiven Kompetenzen
» sozial-kommunikativen Kompetenzen
» emotionalen Regulationskompetenzen und geeigneten Einstellungen
» kritisch-reflexiven Kompetenzen

und zwar jeweils in ihrem Anwendungsaspekt (Nutzung gegebener Medien), als auch in ihrem Entwicklungsaspekt (anforderungsabhängige Erstellung und Anpassung von Medien).

Wie wird Medienkompetenz gefördert?

Medienkompetenz kann nur durch aktiven und reflektierten Umgang mit den aktuellen Informations- und Kommunikationstechnologien erworben werden. Der Erwerb intelligenten Wissens sollte in der Hochschulbildung immer mit dem Aufbau von Medienkompetenz verbunden werden, indem die Informations- und Kommunikationstechnologien gezielt in die Veranstaltungen eingebunden werden.

 

Wie ist Medienkompetenz aufgebaut?

Instrumentell-technische Medienkompetenz
Unter instrumentell-technischer Medienkompetenz wird die Beherrschung der Bedienung der Funktionen der jeweils aktuellen Informations- und Kommunikationstechnologien verstanden, sowohl bezogen auf die Hardware (Eingabe- / Ausgabegeräte), als auch auf die Software.

Inhaltlich-kognitive Medienkompetenz
Hierunter fällt das Wissen über verschiedene Medien, ihre Einsatzfelder, Vor- und Nachteile, sowie zu sinnvollen Möglichkeiten der Kombination verschiedener Medien.

Sozial-kommunikative Medienkompetenz
Hier geht es um die Fähigkeiten, die notwendig sind, um synchrone und asynchrone Kommunikationsmedien im sozialen Austausch zweckgemäß und zielführend zu verwenden.

Emotionale Regulation und positive Einstellung zu Medien
Das Potenzial von Medien wird nur dann ausgenutzt, wenn auch eine positive Einstellung ihnen gegenüber besteht und wenn die Fähigkeit vorhanden ist, die damit einhergehenden Anwendungsschwierigkeiten produktiv zu bewältigen und Frustrationen zu überwinden.

Kritisch-reflexive Medienkompetenz
Hier geht es zuletzt um die Fähigkeit Medien, Medieneinsatz und Medienwirkungen im größeren gesellschaftlichen Zusammenhang und in der zeitlichen Entwicklung zu erkennen, kritisch zu beurteilen und daraus Schlussfolgerungen für die Nutzung zu ziehen.



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Basisinformationen

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LIMA / Universität Landau 2004
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