| Soziale und kommunikative Kompetenzen |
In der globalen Wissensgesellschaft ergeben sich zusätzliche Anforderungen an die sozialen und kommunikativen Kompetenzen. Dafür gibt es folgende Gründe:
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Wissensgesellschaft bedeutet u.a. Explosion der verfügbaren Informationen und eine Zunahme der "Wissensteiligkeit", d.h. einer über Personen und Organisationen immer stärker verteilte immer spezifischere Expertise. Dies erhöht insgesamt den Bedarf an effektiver Wissenskommunikation. |
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Der globale Vernetzung nimmt weiter zu, wodurch sich die soziale Kompetenz zur interkulturellen Kompetenz und die kommunikative Kompetenz zur fremd- und mehrsprachigen Kommunikationskompetenz erweitert. |
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Die Arbeitsorganisation in teilautonomen Arbeitsgruppen und temporären Projektteams hat stark zugenommen. Die Fähigkeit sich schnell auf verschiedene Personen und soziale Situationen einzustellen, sich mit anderen effektiv zu koordinieren und Konflikte produktiv zu gestalten, ist damit von von immer größerer Bedeutung. |
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Der Anteil an Telearbeit und medienvermittelter Kommunikation steigt weiter an. Daher ist eine Beherrschung der Codes, Stile und Abläufe der virtuellen Kommunikation (z.B. per chat, e-mail und newsgroups) notwendig. Gleichzeitig ist es erforderlich, mit diesen medienvermittelten Kommunikations-Settings zurecht zu kommen, die auf ein oder zwei Kommunikationskanäle reduziert sind. |
| Wie werden diese Kompetenzen gefördert?
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Der Erwerb von sozialen und kommunikativen Kompetenzen erfolgt am besten im Rahmen reflektierter sozialer Erfahrung in realistischen Kommunikationssettings. Das bedeutet, dass Lernen in Gruppen stattfindet, die regelgeleitet zusammen arbeiten. |