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Modalitätspräferenzen
bei der Nutzung multimedialer Informationssysteme |
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Ziel der Studie: Ziel der Studie ist die Identifikation von auditiven bzw. visuellen Lernertypen (sowohl auf der Ebene der Selbsteinschätzung als auch auf Verhaltensebene) und die Untersuchung eines Zusammenhangs dieser Präferenzen mit dem Lernerfolg in multimedialen Lernumgebungen. Theoretischer Hintergrund: Die pädagogische Psychologie kennt schon seit längerem die Unterscheidung von verschiedenen Lernertypen. Geht es um Modalitätspräferenzen kann man dabei meist den auditiven Typ, den visuellen Typ und den haptischen Typ ausmachen. In traditionellen Klassenraumsituationen treten diese Typen mit hoher Wahrscheinlichkeit gemischt auf. Daraus lässt sich ableiten, dass Lehrer bzw. Trainer ihren Unterricht so gestalten sollten, dass möglichst alle Sinne angesprochen werden und damit garantiert ist, dass allen individuellen Präferenzen Rechnung getragen wird. Die Bereitstellung von modernen Lernprogrammen bietet heute weitere interessante Perspektiven. Neben den technischen Möglichkeiten, Texte in diesen Programmen sowohl visuell als auch auditiv zu präsentieren, bieten sie die Chance, Lerninhalte und deren Präsentation adaptiv an den jeweiligen Lerner anzupassen. In der Regel werden Lernprogramme von Einzellernern bearbeitet. Dies bedeutet, dass zwar weiterhin alle potentielle Lernertypen als Adressaten in frage kommen und dementsprechend auch alle Präferenzen abgedeckt werden sollten, aber bei optionaler Gestaltung, jedem Lerner individuell Inhalte in dem Format präsentiert werden können, das er präferiert. Ein Lernprogramm sollte dementsprechend die Möglichkeit bieten, in einer kurzen Sequenz die Präferenz des aktuellen Lerners zu bestimmen und adaptiv die Präsentation der Lerninhalte darauf abzustimmen. Um dies zu ermöglichen müssen Instrumente gefunden werden, durch die eine solche Einteilung realisiert werden kann. Zusätzlich zu der Einteilung in Lernertypen muss auch untersucht werden, ob eine Modalitätspräferenz (egal ob auf Grundlage von Selbsteinschätzung oder von Verhalten) einen Zusammenhang mit dem Lernerfolg aufweist. Konkret heißt diese Frage: Lernen auditive Typen tatsächlich besser, wenn sie Lerninhalte auditiv präsentiert bekommen? (Analoges gilt für visuelle Typen). Zur Untersuchung der geschilderten Fragen sind 3 Studien geplant. Veröffentlichungen: Hauck, G. (2004). Effekte von
ModalitätspräferenzenEffekte von Modalitätspräferenzen beim
Wissenserwerb mit multimedialen Lernsystemen. Dissertation. Universität
Koblenz-Landau. The influence
of modality-preferences in learning from multimedia. (Hauck). Paper
presented at the 10th European Conference for Research on
Learning and Instruction, August 26-30, in Padova, Italy. Welche Effekte haben Modalitätspräferenzen
beim Wissenserwerb mit multimedialen Lernsystemen? (Hauck). Vortrag
auf der 9. Fachtagung Pädagogische Psychologie, 21. - 24. September
2003 in Bielefeld. Welche Effekte haben Modalitätspräferenzen beim Wissenserwerb mit multimedialen Lernsystemen? (Hauck). Vortrag auf der 45. Tagung experimentell arbeitender Psychologen (TeaP), 24. - 26. März 2003 in Kiel.
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