Die Deutschen im Spiegel der elsässischen Karikatur
Bernard Klein
Das Bild der Deutschen in der elsässichen Karikatur hat sich vorwiegend nach der Annexion von 1871 herausgebildet und kam praktisch erst nach 1895 richtig zum Ausdruck. Drei Einflüsse waren dabei maßgeblich: a) die Feinbildmotive, die von den Pariser Karikaturisten ab 1860 entwickelt wurden – sie bestimmen bis heute die elsässische Produktion, b) die partikularistischen Züge der süddeutschen Satireblätter und die Kritik an „Preußendeutschland“, die im Elsass übernommen und verschärft wurden, c) die massenhafte Einwanderung von Deutschen nach 1871. Diese Aspekte werden im Folgenden mit verschiedenen Karikatur-Beispielen veranschaulicht.
Inhalt
| 1. | Die elsässische Karikatur bis 1870 |
| 2. | Feindbildmotive von 1870 bis 1918 |
| 2.1. | Feindbilder in der elsässischen Künstlertätigkeit |
| 2.2. | Französisch-gesinnte Studentenblätter |
| 2.3. | Liberalisierung und politische Satireblätter |
| 2.4. | Zislin und Hansi |
| 2.5. | Weitere Satireblätter |
| 3. | Karikaturen in der Zwischenkriegszeit |
| 3.1. | Französisch-nationale Tendenzen |
| 3.2. | Karikaturen aus der deutschfreundlichen Heimatbewegung |
| 3.3. | Der Deutsche in der elsässischen Tagespresse |
| 4. | Gekreuzte Wege während des Zweiten Weltkriegs |
| 5. | Heutige Sehweisen: Debatte um Hansi und Zislin |
| 5.1. | Kritik |
| 5.2. | Erklärungsversuche |
| 6. | Schlussbemerkungen |
| Literaturverzeichnis |
Günther Volz
Michel-Jules-Alfred Bréal (geb. 1832 in Landau – gest. 1915 in Paris) gehört zu den Wegbereitern der modernen Linguistik. Er begründete in seinem Essai de sémantique von 1897 eine neue Disziplin der Sprachwissenschaft, indem er über sprachhistorische und sprachtypologische Sehweisen hinausging, Methoden einer synchronen Sprachbetrachtung entwickelte und diese für die Beschreibung von Bedeutungsstrukturen fruchtbar machte. Am Collège de France bekleidete er 40 Jahre lang den Lehrstuhl für vergleichende Grammatik. Als Inspecteur général de l’Instruction publique pour l’enseignement supérieur beförderte er die Reform des französischen Schulwesens. Michel Bréal erfüllte zeit seines Lebens die Aufgabe eines Mittlers zwischen dem deutschen und dem französischen Geistesleben. Nach dem Kriege von 1870/71 trat er für eine Versöhnung der beiden Gegner ein. Er propagierte unter seinen Schülern die Ideen seines Freundes Pierre de Coubertin. Auf Grund einer Anregung Bréals wurde der Marathonlauf ins Programm der 1. Olympischen Spiele der Neuzeit aufgenommen. Ausgehend von seinen Erinnerungen, 1908 in deutscher Sprache veröffentlicht, versuchen wir, Grundlinien im Leben und Denken dieses großen Humanisten aufzuzeigen.
Inhalt
| 1. | Die Jugendjahre in der Pfalz und im Elsass |
| 2. | Das Schulwesen in Deutschland und Frankreich |
| 3. | Das Verhältnis von Nationalsprache und Regionalsprache |
| 4. | Die Rezeption der deutschen Sprachwissenschaft und Literatur |
| 5. | Das Deutschlandbild |
| Literaturverzeichnis |
Karl-Heinz Rothenberger
Das Elsass hat seit der Völkerwanderung eineinhalb Jahrtausende zum deutschen Sprachraum und acht Jahrhunderte politisch zum Reich bzw. zu Deutschland gehört. Seit dem 17. Jahrhundert ist es – von den Intervallen 1871-1918 und 1940-1945 abgesehen – Teil Frankreichs. Es gehörte der deutschen „Kulturnation“ an und behielt vieles davon bei, als es Teil der französischen „Staatsnation“ wurde. Welche besonderen Formen der Kultur und des Zusammenlebens sich daraus entwickelten und wie im Elsass deutsche und französische Elemente zu einer spezifischen Einheit verschmolzen, soll im folgenden Beitrag nachgezeichnet werden.
Inhalt
| 0. | Vorbemerkungen |
| 1. | Zugehörigkeit zum Heiligen Römischen Reich |
| 2. | Teil des Königreichs Frankreich (seit 1648/81) |
| 3. | „Einschmelzung“ in die französische Nation: Die Revolution, Napoleon und das 19. Jh. (bis 1870/71) |
| 4. | Staatsnation und Kulturnation |
| 5. | Das Reichsland Elsass-Lothringen (1871-1918) |
| 6. | Rückkehr zu Frankreich (1918-1940) |
| 7. | Im Zweiten Weltkrieg und unter nationalsozialistischer Herrschaft |
| 8. | In der Nachkriegszeit |
| Literaturverzeichnis |
Christine Schowalter
Das Elsass nimmt innerhalb Frankreichs eine Randposition ein, bildet es doch zu Deutschland und zur Schweiz einen Teil der östlichen Grenze des Landes. Allerdings kann die im Grunde nachteilige Lage zur zentral angeordneten Hauptstadt des französischen Staates im Rahmen der Globalisierung und insbesondere des europäischen Marktes auch zum Vorteil gereichen. Inmitten dominanter wirtschaftlich geprägter Achsen befindet sich gerade das Elsass im Dreh- und Angelpunkt zukünftiger Entwicklungen und verfügt damit im Gegensatz zu den anderen französischen Regionen über gewichtige Vorteile. Trotz positiver Tendenzen lassen sich aber auch strukturelle Schwächen feststellen. Inwieweit sich das Elsass im neuen Jahrtausend als attraktiver Wirtschaftspartner präsentieren kann, soll hier diskutiert werden.
Inhalt
| 1. | Einleitung |
| 2. | Die Region Elsass |
| 2.1. | Bevölkerung und Siedlungswesen |
| 2.2. | Infrastruktur und Raumordnung |
| 2.3. | Regionen im Vergleich |
| 3. | Wirtschaftsraum Elsass |
| 3.1. | Die einzelnen Wirtschaftszweige |
| 3.2. | Wirtschaftsbeziehungen |
| 3.3. | Wirtschaftsförderung |
| 4. | Zusammenfassung und Perspektiven |
| Literaturverzeichnis |
Xavier Joulin
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten erzielt die rechtsextreme Partei Front National um Jean-Marie Le Pen erstaunlich hohe Wahlergebnisse im Elsass. Die traditionellen Erklärungsansätze zur Interpretation dieses Wahlerfolges, darunter hohe Arbeitslosigkeit oder bedeutsame Kriminalitätsrate, erweisen sich für diese Region als unzureichend. Im Anschluss an die Darstellung von Charakteristika des Front National auf nationaler Ebene wird gezeigt, dass die Popularität der rechtsextremen Partei im Elsass an erster Stelle auf regional-spezifische Faktoren zurückzuführen ist.
Inhalt
| 1. | Das Elsass: eine Hochburg der Rechten |
| 2. | Wahldynamik des Front National in Frankreich |
| 2.1. | Wahlerfolge einer national-populistischen Partei |
| 2.2. | „La banane noire“ |
| 2.3. | Profil einer Wählerschaft |
| 3. | Der Front National: eine Führerpartei |
| 3.1. | Die Metamorphose des Chefs |
| 3.2. | Der MNR oder das politische Scheitern des Dissidenten |
| 4. | Der Front National im Elsass: ein unlösbares Rätsel? |
| 4.1. | Eine bedrohte regionale Identität |
| 4.2. | Das Defizit eines nationalen Zugehörigkeitsgefühls |
| 5. | Ausblick |
| Literaturverzeichnis |
„O Muedersprôch, dich mueß i bsinge!“
Wolfgang Diehl
Ausgehend von einem strengen Urteil über die elsässische Dichtung des 19. Jahrhunderts werden die Sprachprobleme und die im Elsaß wurzelnde Dichtung, vor allem auch die Dialektpoesie im Überblick vorgestellt. Hochdeutsch und der deutsche Dialekt sind dabei nicht Ausdruck historischer kultureller Kontinuität im Rahmen der deutschen Kultur, sondern ethnischer Individualität des Elsaß. Die Dichtung in der deutschen Hochsprache ist im wesentlichen protestantischer Bildung verpflichtet. Die Dialektpoesie ist vor allem Ausdruck autonomer elsässischer Identität. Erst in der Reichslandszeit gewinnt nach 1880 die deutsche Kultur Einfluß, während der Dialekt z.T. als Mittel partikularistischer Abgrenzung dient.
Inhalt
| 1. | Einleitung |
| 2. | Staatliche Sprachenpolitik |
| 3. | Sprache und Literatur |
| 3.1. | Der Elsässer war aus Überzeugung Franzose |
| 3.2. | Elsässische Dreisprachigkeit |
| 3.3. | Sprachkonflikte |
| 3.4. | Bekenntnis zur Muedersprooch |
| 3.5. | Von der Sprache des Gemüts |
| 4. | Der protestantische Bildungshintergrund |
| 5. | Bekenntnis zur deutschen Sprache |
| 6. | Dichtung aus dem Volk für das Volk |
| 7. | Theater als politische Bühne |
| 8. | Aus Problemen werden Konflikte |
| Literaturverzeichnis |
Annette Kliewer
Ein Überblick über die Geschichte der elsässischen Literatur zeigt, dass sich diese – nach einer Phase der Orientierung zum Deutschen – seit dem 18. Jahrhundert immer in der Spannung zwischen der französischen, der deutschen und der elsässischen Kultur befunden hat. Letztere wurde als etwas Eigenständiges gesehen, als eine Brückenkultur, die auch Möglichkeiten zu einer europäischen Erweiterung bot.
Inhalt
| 0. | Einleitung |
| 1. | Gemeinsame Literaturgeschichte des Oberrheins bis zum 19. Jahrhundert |
| 2. | Deutschsprachige Literatur des Elsasses seit 1800 |
| 3. | Literaturkämpfe von 1871–1945 |
| 4. | Die elsässische Literatur seit 1945 |
| Literaturverzeichnis |
Stefan Woltersdorff
Der elsässische Autor René Schickele hat sich zeit
seines Lebens mit dem Elsass auseinandergesetzt, in seinen literarischen, aber
auch in seinen (weit weniger bekannten) journalistischen Schriften. Letztere
bilden die Textgrundlage dieses Beitrags. Es soll gezeigt werden, wie sich das
Elsassbild des Journalisten Schickele von seinen Anfängen um 1900 bis in die
dreißiger Jahre entwickelt. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht Schi-
ckeles These einer multiplen Identität des Elsass. In drei Schüben will er diese
Identität „von unten nach oben“ aufbauen: von der regionalen über die (doppelt)
nationale zur übernational-europäischen Ebene („Drei-Stufen-Programm“). Es
handelt sich um ein integratives Modell, mit dessen Hilfe die Spannung zwischen
den zu Lebzeiten Schickeles diskutierten Elsassentwürfen dialektisch überwunden
werden soll.
Inhalt
| 1. | Der „Fall Schickele“ |
| 2. | Die Elsass-Debatte |
| 3. | Das Elsass als Kulturraum |
| 4. | Elsass-Lothringen als Politikraum |
| 5. | Der Oberrhein als Naturraum |
| 6. | Bilanz |
| Literaturverzeichnis |
Michel Mathien / René Klingelschmitt
Für die Beschreibung der Presselandschaft auf deutscher und französischer Seite am Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Ausdruck tabula rasa der treffendste. Der Neuanfang der Tageszeitungen einerseits in Baden und in Württemberg und andererseits im Elsass kam nur unter schwierigsten Bedingungen zustande. Die Weiterentwicklung verlief in entgegengesetzter Richtung, was die Zahl der Blätter betrifft. Doch die Zeitung als Produkt ist immer vom Markt abhängig und muss sich anpassen, an die Wirtschaftslage und an den Leser.
Inhalt
| 1. | Der Neubeginn in den Nachkriegsjahren |
| 2. | Die Weiterentwicklung: Modus und Strategien |
| 2.1. | Kooperation oder Alleingang |
| 2.2. | Bestandsaufnahme |
| 2.3. | Elsässische Besonderheit: zweisprachige Zeitungen |
| 2.4. | Verlagsstrategien |
| 2.4.1. | Ausdehnung des Verbreitungsgebiets |
| 2.4.2. | Interessenwahrnehmung |
| 2.4.3. | Diversifikationspolitik |
| 3. | Die Zeitung und der Leser |
| 3.1. | Form und Inhalt der Zeitungen |
| 3.2. | Preispolitik |
| 3.3. | Leserschaft |
| 4. | Schlussbetrachtungen |
| Literaturverzeichnis |
Heinz-Helmut Lüger
Die Printmedien stehen bekanntlich unter einem großen Anpassungsdruck, dies gilt auch für die Regionalpresse. Ausgehend von einer Skizzierung der ökonomischen und publizistischen Ausgangsbedingungen (Kap. 1) werden einige grundsätzliche Möglichkeiten der Tagespresse erläutert, über eine verstärkte Adressatenorientierung die Problemsituation zu entschärfen (Kap. 2). Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer Analyse und Beschreibung der sprachlichen Maßnahmen, wie sie für die heutigen elsässischen Tageszeitungen typisch sind (Kap. 3). Es wird versucht, die Darstellung durch Kontrastvergleiche mit deutschen Pressetexten zu ergänzen.
Inhalt
| 1. | Ausgangsbedingungen |
| 2. | Adressatenorientierung |
| 3. | Sprachliche Verfahren |
| 3.1. | Selektions- und Verstehenshilfen |
| 3.2. | Aufmerksamkeitsförderung, Attraktivitätssteigerung |
| 4. | Ausblick |
| Literaturverzeichnis |
Patrick Schäfer
Der folgende Beitrag untersucht am Beispiel der elsässischen Regionalzeitungen Les Dernières Nouvelles d’Alsace und L’Alsace sowie der pfälzischen Regionalzeitung Die Rheinpfalz als Vergleichszeitung auf deutscher Seite, wie in der Regionalpresse Aspekte der Nähe genutzt werden, um eine speziell am regionalen und lokalen Leser orientierte Informationspräsentation zu erreichen. Die exemplarische Analyse von jeweils zwei Lokalausgaben soll Antworten auf folgende Fragen geben: Welchen Stellenwert nimmt die Regional- und Lokalberichterstattung in den einzelnen Zeitungen ein? Welche Themen werden behandelt und welche sprachlichen Mittel werden eingesetzt, um Nähe zu simulieren? Ein abschließender Vergleich soll eine Einordnung der drei Zeitungen auf einem Kontinuum zwischen Nähe- und Distanzkommunikation erlauben.
Inhalt
| 0. | Einleitung |
| 1. | Die Berichterstattung in den Dernières
Nouvelles d’Alsace, in L’Alsace und der Rheinpfalz |
| 1.1. | Überregionale Berichterstattung und
Regional- bzw. Lokalberichterstattung |
| 1.2. | Thematischer Ausbau des Nähebereichs in
der Regional- und Lokalberichterstattung |
| 2. | Verfahren der Nähekommunikation |
| 2.1. | Herstellen von Nähekontexten |
| 2.2. | Personalisierung von Sachverhalten |
| 2.3. | Einsatz von Mündlichkeitsmerkmalen |
| 2.4. | Einsatz von Fotos |
| 3 | Ergebnisse |
| Literaturverzeichnis |
Anemone Geiger-Jaillet
1991/92 wurden im Elsass erstmals Kinder der Primarstufe je zur Hälfte in Deutsch und Französisch unterrichtet. Im Jahre 2003 folgen diesem sogenannten paritätischen Unterricht fast 10 000 Kinder aus drei verschiedenen Schultypen: aus öffentlichen Schulen der Éducation Nationale, Privatschulen oder solchen, die von Elternvereinen getragen werden. Der Beitrag skizziert diese Entwicklung anhand der sechs Grundprinzipien bilingualen Unterrichts im Elsass und gibt Einblicke in die Lehreraus- und -weiterbildung. Dabei wird auch auf die neuesten Entwicklungen (eine Fremdsprache für alle ab der maternelle, 2. Fremdsprache ab dem collège; regionalspezifischer concours; Zentrum für Zweisprachigkeit in Guebwiller) und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein eingegangen. Der Text ist in deutscher Sprache abgefasst und richtet sich in erster Linie an deutsche Leser, die mit dem Unterricht in Frankreich und dem Sprachenangebot im Elsass noch nicht vertraut sind. Der Beitrag enthält zahlreiche Hinweise zum Vergleich der beiden Systeme.
| 1. | Einblick in das französische Schulsystem |
| 1.1. | Aufbau des französischen Schulwesens |
| 1.2. | Organisation der französischen Ganztagsschule |
| 2. | Sprachen in den Grundschulen im Elsass |
| 2.1. | Früherwerb: (mindestens) eine Fremdsprache für alle |
| 2.2. | Bilingualer Unterricht für wenige |
| 3. | Neuere Entwicklungen und Ausblick |
| Literaturverzeichnis |
François Rosenblatt
Es ist nicht mehr zu bestreiten, dass die elsässische Mundart in ihrer Existenz bedroht ist. Dies ist besonders augenfällig bei der Jugend, wo nur noch ein kleiner Prozentsatz die alte Heimatsprache verwendet. Um dem Elsass seine sprachliche Identität zu bewahren und seiner Sprache eine Überlebenschance zu geben, müssen die jungen Eltern weiter angeregt werden, das Elsässische als Haussprache zu gebrauchen. Heute fällt auch der Schule eine neue Rolle zu. Die Zukunft der Regionalsprache wird von nun an in den Kindergarten- und Grundschulklassen entschieden. Erst dann kann von einem „Friehjohr fer unsri Sproch“ die Rede sein.
Inhalt
| 0. | Vorbemerkung |
| 1. | Schwache Dialektkenntnisse bei der Jugend |
| 2. | Maßnahmen gegen den sprachlichen Zerfallsprozess |
| 2.1. | Anerkennung des Elsässischen als Umgangssprache |
| 2.2. | Aufrufe an die Bevölkerung, Appelle an die gewählten Volksvertreter |
| 3. | Wiedereinführung von Elsässisch und Deutsch als Kirchensprache |
| 4. | Förderung des Dialektgebrauchs in den Medien |
| 5. | Fortschritte auf kultureller Ebene |
| 6. | Vereine, Verbände |
| 7. | Aufwertung des Elsässischen |
| 7.1. | Öffentliche Schulen |
| 7.2. | ABCM-Klassen |
| 8. | Theatervereine, Dialektschulen |
| 9. | Das Elsass wacht auf: E Friehjohr fer unsri Sproch |
| Literaturverzeichnis |
Annette Kliewer
Nicht nur der Französischunterricht sollte sich auf die Grenze zum Elsass einstellen, auch die anderen Fächer sollten stärker einbezogen werden, um die Grenze in den Köpfen der Bewohner zu überwinden. Im Folgenden geht es um Möglichkeiten eines ,interregionalen Literaturunterrichts’, der sowohl Interkulturalität wie auch den Bezug zu der (grenzüberschreitenden) Region ins Zentrum stellt. Dabei nimmt die (elsässischsprachige) Regionalliteratur eine besondere Rolle ein.
Inhalt
| 0. | Vorbemerkungen |
| 1. | Interkulturalität und Regionalität im Literaturunterricht |
| 2. | Muttersprachlicher Literaturunterricht an der Grenze |
| 2.1. | Nationaler und interregionaler Kanon |
| 2.2. | Gemeinsame Lebenswelten Jugendlicher am Oberrhein |
|
Literaturverzeichnis |