Heinz-Helmut Lüger / Patrick Schäfer
In den folgenden Abschnitten soll versucht werden, am Beispiel von Pressebeiträgen in die Problematik von Text- und Textsortenvergleichen einzuführen. Zur Sprache kommen dabei sowohl Schwierigkeiten wie auch konkrete Ansätze zur Aufdeckung und Beschreibung kulturspezifischer Merkmale. Besonderes Augenmerk gilt den Möglichkeiten der Paralleltextanalyse und den Bedingungen der Korpus-Erstellung.
Inhalt
| 1. | Text(sorten)vergleiche – Schwierigkeiten und Ziele |
| 1.1. | Sprachspezifische vs. universelle Tendenzen |
| 1.2. | Intermediäre Beschreibungsebene |
| 2. | Paralleltextanalyse |
| 2.1. | Ansatzpunkte |
| 2.2. | Paralleltext: ,weiter’ vs. ,enger’ Begriff |
| 3. | Korpus-Erstellung |
| Literaturverzeichnis |
Una Dirks
Auf der Grundlage eines Fallbeispiels – der Berichterstattung über eine Museumsdirektorin in einer Regionalzeitung – zeigt der Beitrag auf, mithilfe welcher Darstellungspraktiken die domestic frames regional meinungsführender Interessensgruppen gegenüber einer vermeintlich ‚Fremden’ verteidigt werden. Als erkenntnisleitende Forschungsstrategie gelangt dabei eine kulturtheoretische Heuristik des ‚verstehenden Erklärens’ nach Max Weber zur Anwendung.
Inhalt
| 1. Einleitung |
| 2. Der „neuerliche Alleingang“ einer Museumsdirektorin |
| 2.1. Die Situationsgeschichte |
| 2.2. Journalistische Konstruktionen von Akteurshandlungen und Effekten |
| 3. Verstehen und Erklären aus kulturtheoretischer Perspektive |
| 4. Hypothesen zu De- und Akkulturierungspraktiken der Regionalpresse |
| 5. Abschließender Kommentar |
| Literaturverzeichnis |
| Anhang |
Frank Schöpp
Der folgende Beitrag untersucht am Beispiel der südostfranzösischen Regionalzeitung Nice Matin den Einsatz nähesprachlicher Lexik in der Sportberichterstattung. Ausgehend von der Existenz umgangssprachlicher Dubletten zahlreicher neutraler Grundwörter der Alltagssprache (bouquin – livre, flotte – eau), deren Verwendung unter Kommunikationsbedingungen der Nähe eine Selbstverständlichkeit ist, wird zunächst gezeigt, mit welchen sprachlichen Mitteln in der Regionalpresse ein Nähekontext geschaffen wird, der dem sportinteressierten Leser einen Bezugsrahmen bietet. Das Ziel der im Anschluss daran erfolgenden Auswertung des Textkorpus ist eine Antwort auf die Frage, ob sich das gesprochene Französisch des Alltags – also konzeptionelle und mediale Mündlichkeit – in der lokalen Sportberichterstattung – und damit in medialer Schriftlichkeit – wiederfindet. Im letzten Kapitel werden die aus den Ergebnissen der Untersuchung resultierenden Konsequenzen für den Unterricht des Französischen als Fremdsprache betrachtet.
Inhalt
1. Einleitung
2. Ziel der Untersuchung
3. Verfahren der Nähekommunikation
3.1. Herstellen von Nähekontexten
3.2. Einsatz nähesprachlicher Lexik
4. Ergebnisse
5. Exkurs: Implikationen für den Unterricht des
Französischen als
Fremdsprache
Literaturverzeichnis
Christine Schowalter
Die Presseberichterstattung nutzt Bildfelder, um komplizierte Sachverhalte und Zusammenhänge anschaulicher darzustellen. Auch bei Wirtschaftsthemen haben sich dabei bestimmte Bildfeldkonzepte etabliert, die sich im Text anhand von Isotopien aufzeigen lassen. Welche Funktionen dabei isotopische Bildfeldkonzepte im Textverlauf übernehmen, und ob dabei unterschiedliche Muster in der deutschen und französischen Berichterstattung einerseits, in der regionalen und überregionalen Presse andererseits feststellbar sind, soll hier exemplarisch analysiert werden.
Inhalt
1. Einleitung
2. Firmenzusammenschluss von Sanofi-Synthélabo und Aventis
3 Typische Bildfelder bei Firmenzusammenschlüssen
3.1. Textkorpus
3.2. Bildfeld und Isotopie: exemplarische Analysen
3.3. Zusammenfassung der Ergebnisse
Literaturverzeichnis
Françoise Hammer
Leitartikel der deutschen regionalen Tageszeitung Die Rheinpfalz und der französischen regionalen Tageszeitung Dernières Nouvelles d'Alsace werden hinsichtlich ihres phraseologischen Bestands und dessen Verwendung analysiert. Es zeigt sich, daß die beiden Zeitungen trotz räumlicher und thematischer Nähe verschieden verfahren. Ob es sich dabei, wie vermutet, im wesentlichen um kulturelle Unterschiede zwischen deutschem und französischem Journalismus handelt oder ob dabei redaktionelle und individuelle Stilvorgaben eine größere Rolle spielen, müßte durch weitergehende Untersuchungen an einem größeren Korpus geklärt werden.
Inhalt
1. Einleitung
2. Untersuchungsobjekt und Ansatz
2.1. Textstruktur und Autoren
2.2. Theoretischer Ansatz
2.3. Methodisches Vorgehen
3. Vorkommen von Phraseologismen
3.1. Quantitative Bestandsaufnahme
3.2. Metaphernbereiche
4. Funktionen des Phraseologismus-Gebrauchs
4.1. Poetizität
4.2. Emotionalität
4.3. Phatizität
5. Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis
Ewa Drewnowska-Vargáné
Folgende Thesen stehen im Zentrum des Beitrags: (1) Zwei Großtypen des Kommentierens, das Erklären und das Bewerten, werden mittels deskriptiver bzw. normativer Argumentationstopoi ausgeführt, (2) bestimmte normative Topoi können die Appellfunktion besonders effektiv zum Ausdruck bringen. Es geht dabei vor allem um die Frage, inwiefern das Erklären und das Bewerten in Kommentartexten aus verschiedenen ,journalistischen Diskursgemeinschaften‘, die jeweils eine andere ,nationale Region‘ vertreten, auf spezifische Weise realisiert werden.
Inhalt
1. Einleitung
2. ,Diskurs‘, ,Diskursgemeinschaft‘ und ,nationale Region‘
3. Paralleltextanalyse von Pressekommentaren
3.1. Meinungsbeeinflussung durch Erklären und Bewerten
3.2. Erklären und Bewerten mit deskriptiven und normativen Topoi
4. Ergebnisse der Paralleltextanalyse
4.1. Definitionstopoi
4.2. Kausale Topoi
5. Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Thomas Rist
Hintergrundinformationen in Zeitungstexten weisen über diese hinaus, ergänzen sie und knüpfen an das Vorwissen des Lesers an. Der folgende Beitrag setzt sich zum Ziel, die beiden häufigsten Modalitäten bei der Vermittlung solchen Hintergrundwissens zu beschreiben und zu analysieren. Abschließend geht er der Frage nach, ob Textproduzenten / Journalisten bei Textrezipienten / Lesern die Existenz einer Textsorte ,Hintergrundinformation’ voraussetzen und zu aktivieren suchen.
Inhalt
| 1. | Enleitung |
| 2. | Textcluster |
| 2.1. | Intentionen |
| 2.2. | Exkurs: Nebengeräusche |
| 3. | Integrative Lössung |
| 3.1. | Layout |
| 3.2. | Text- und Pragmalinguistisches |
| 3.3. | Nicht-Ausgesprochenes, Impliziertes |
| 4. | Schluss |
| Literaturverzeichnis |
Hartmut E. H. Lenk
Die Deutschschweizer Presselandschaft ist wesentlich von regionalen und lokalen Tageszeitungen geprägt. Kommentare haben in ihnen einen festen Platz. Die Funktion ihrer Überschriften besteht vor allem in der Leserwerbung und z.T. in der Vorabinformation über den Textinhalt. Sehr häufig enthalten sie bereits Bewertungskomponenten. Als Strategien der Leserwerbung finden Verrätselung, Themenangabe, Zusammenfassung und gedankliche Provokation Verwendung.
Inhalt
1. Ausgangsüberlegungen
1.1. Presse in der Schweiz
1.2. Textsorte ,Kommentar'
2. Funktionen von Überschriften
2.1. Zum Funktionsbegriff in der Textlinguistik und Publizistikforschung
2.2. Untersuchungen zur Funktion von Überschriften
2.3. Überschriften von Zeitungskommentaren
3. Illokutive Funktionen der untersuchten Kommentarüberschriften
3.1. Empirisch bestimmte Illokutionstypen
3.2. Häufigkeitsanteile im Vergleich
4. Journalistische Funktionen der untersuchten Kommentarüberschriften
4.1. Leseanreiz1+2 und Vorinformation1+2
4.2. Präferierte Strategien der Lese(r)werbung
5. Zusammenfassung und Ausblick
Literaturverzeichnis
Sabine Bastian
Im vorliegenden Beitrag steht die Beschreibung von Aspekten der bilingualen Ausgaben der Dernières Nouvelles d'Alsace (DNA) im Vordergrund. Es geht um einen Vergleich der Textgestaltung, wobei wir uns zunächst im wesentlichen auf eine Analyse von Titeln und Überschriften konzentrieren. Auch wenn der Schwerpunkt auf dem Original-Übersetzungs-Vergleich liegt, wird das für die DNA spezifische Phänomen der Paralleltexte ebenfalls berücksichtigt. Als längerfristige Ziele der Beschäftigung mit dem Thema werden die Beurteilung der DNA-Texte im Hinblick auf die Akzeptabilität der Übersetzungen sowie Betrachtungen zur Nutzbarkeit dieser Texte für die Lehre angesehen.
Inhalt
0. Vorbemerkungen
1. Die Dernières Nouvelles d'Alsace als Untersuchungsgegenstand
1.1. Allgemeines
1.2. Monolinguale, bilinguale und Internet-Ausgaben
1.3. Eingrenzung des Korpus
2. Titel und Überschriften als Untersuchungsgegenstand
2.1. Theoretisches zu Titeln, Überschriften, Schlagzeilen & Co.
2.2. Vergleichende Analyse
3. Schlussbetrachtungen
Literaturverzeichnis
Günter Schmale / Guillaume Deville
Ausgehend von dem 1963 unterzeichneten „Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“, dem so genannten „Elysée-Vertrag“, wird untersucht, inwieweit inhaltliche und formale Veränderungen in der Berichterstattung der deutschen und französischen Regionalpresse zum 40-jährigen Jubiläum der Vertragsunterzeichnung im Jahre 2003 festzustellen sind. Besonderes Augenmerk wird dabei gerichtet auf die Darstellung der Umsetzung der im Vertrag vereinbarten bilateralen Maßnahmen, vor allem im kulturpolitischen Bereich, der die zwischenmenschlichen Beziehungen direkt betrifft, und zwar auf lokaler bzw. regionaler Ebene.
Inhalt
| 1. | Themenwahl und Korpuskonstitution |
| 2. | Die Berichterstattung über die Unterzeichnung des Vertrages im Jahre 1963 |
| 3. | Das 40-jährige Jubiläum des Elysée-Vertrages in der Regionalpresse 2003 |
| 3.1. | Die Darstellung von politischen und (inter)kulturellen Aspekten in den deutsch-französischen Beziehungen |
| 3.2. | Die Berichterstattung über lokal-regional relevante Ereignisse oder Erfahrungen |
| 3.3. | Formale Veränderungen in der Berichterstattung 2003 |
| 4. | Die Berichterstattung über den Elysée-Vertrag von 1963 bis 2003 – Entwicklung oder Stagnation? |
| Literaturverzeichnis |
Zofia Bilut-Homplewicz
Der vorliegende Aufsatz geht auf den Vergleich von polnischen Reportagen anhand ausgewählter Texte aus der zentralen und lokalen Presse ein. Sein Ziel ist es, die in der einschlägigen Literatur sehr oft betonte Variationsbreite der Textsorte ,Reportage‛ im Hinblick auf einen bestimmten Aspekt zu überprüfen. Im Mittelpunkt stehen der thematische Bereich und die thematische Dimension in beiden Quellen. Es geht dabei in erster Linie um die Bestimmung von Unterschieden zwischen den Texten in beiden Medien, wobei ihre globale Charakteristik angestrebt und von Einzelanalysen abgesehen wird.
Inhalt
| 1. | Einige Bemerkungen zur Reportage als journalistischer Textsorte |
| 2. | Zur Charakteristik der untersuchten Medien |
| 3. | Global geprägte Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf die Thematik |
| 3.1. | Der thematische Bereich |
| 3.2. | Die thematische Dimension |
| 4. | Analyse |
| 4.1. | Zentrale Presse – Reportagen in Wysokie Obcasy |
| 4.2. | Lokale Presse – Reportagen in Super Nowości |
| 5. | Zusammenfassende Bemerkungen |
| Literaturverzeichnis |
Andrea Bachmann-Stein / Stephan Stein
Kontaktanzeigen stellen eine gesellschaftlich anerkannte und in der Pressekommunikation fest verankerte kommunikative Praktik dar, um zwischenmenschliche Kontakte zu knüpfen. Der Beitrag stellt zunächst das Texthandlungsmuster ,Kontaktanzeige’ vor. Da sich die Textsorte seit den 1960er Jahren als Folge veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse und veränderter Einstellungen zu Partnerschaft und Lebensgemeinschaft erheblich gewandelt hat, werden die Faktoren aufgezeigt, die für die heutige Textsortenvariation ausschlaggebend sind und anhand einer stichprobenartigen Analyse von Kontaktanzeigen aus der regionalen (und lokalen) im Vergleich zur überregionalen Presse diskutiert.
Inhalt
| 1. | Ausgangssituation: Partnersuche per Massenmedium |
| 2. | Das sprachwissenschaftliche Interesse an Kontaktanzeigen |
| 2.1. | Das Texthandlungsmuster ,Kontaktanzeige’ |
| 2.2. | Faktoren der Textsortenvariation |
| 3. | Charakteristika von Kontaktanzeigen zwischen regionaler und überregionaler Presse |
| 3.1. | Art der gesuchten Kontakte |
| 3.2. | Art und Ausmaß des stilistischen Typisierens / Unikalisierens |
| 3.3. | Grad der semantischen Offenheit |
| 4. | Fazit |
| Literaturverzeichnis |
Marta Smykala
Der vorliegende Beitrag hat das Ziel, die Reisebeilagen einiger deutscher Zeitungen und Zeitschriften mit der Reisebeilage der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza zu kontrastieren. Besonderes Augenmerk gilt den (Werbe)Anzeigen. Einer allgemeinen Einleitung ins Thema ,Tourismuswerbung’ folgt eine Beschreibung der Reisebeilagen, welche den Untersuchungsgegenstand bilden. Im analytischen Teil werden die polnischen und deutschsprachigen Anzeigen miteinander verglichen. Kriterien dabei sind die Verteilung der Anzeigen, der Inhalt, die sprachliche Gestaltung, das Layout und die Leserfreundlichkeit.
Inhalt
1. Einleitende Bemerkungen
2. Tourismuswerbung
3. Einblicke – Eindrücke: die untersuchten Reisebeilagen
4. Kontrastierung touristischer Werbeanzeigen
4.1. Verteilung
4.2. Inhalt (USP), Sprachgestaltung
4.3. Layout, Typographie, Illustrationen
4.4. Leserfreundlichkeit
5. Schlussbemerkungen
Literaturverzeichnis
Dorota Miller
Der vorliegende empirisch-konfrontativ angelegte Beitrag setzt sich zum Ziel, das Vorhandensein typischer Merkmale der Jugendsprache an einem ausgewählten Untersuchungsgegenstand, der deutschen und polnischen Jugendzeitschrift Bravo, nachzuweisen. Die Beispiele für die Analyse und den Vergleich von Sprechweisen polnischer und deutscher Jugendlicher sind der Presse entnommen, da diese wichtige Anhaltspunkte für Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache darstellt.
Inhalt
1. Vorbemerkungen
2. „Jugendsprache“
3. Linguistische Merkmale der Jugendsprache
3.1. Lexikalisch-morphologische Ebene
3.2. Satz- und Textebene
4. Schlussbemerkungen
Literaturverzeichnis
Johannes Müller-Lancé
Die unterschiedlich ausgeprägte Mehrsprachigkeit im Elsass und in Katalonien schlägt sich entsprechend in der regionalen Tagespresse nieder: Im Elsass sind Presseprodukte mit deutschsprachigem Anteil stark rückläufig, in Katalonien haben sich die katalanischen Versionen der ursprünglich kastilischen Tageszeitungen sowie neue katalanische Zeitungen fest am Markt etabliert. Darüberhinaus schlägt sich auch in den kastilischen Versionen der Regionalzeitungen Kataloniens die Mehrsprachigkeit auf unterschiedlichste Weise nieder. Im Elsass hingegen finden sich in den französischsprachigen Regionalzeitungen kaum Belege für die sprachlichen Besonderheiten der Region.
Inhalt
| 1. | Fragestellungen |
| 2. | Regionale und nationale Presse in Frankreich und Spanien – ein Überblick |
| 3. | Die sprachliche Situation im Elsass und in Katalonien |
| 4. | Mehrsprachigkeit in den Tageszeitungen im Elsass und in Katalonien |
| 4.1. | Niederschlag in der Presselandschaft |
| 4.2. | Mehrsprachigkeit in konkreten Zeitungsausgaben |
| 4.3. | Zusammenfassung |
| Literaturverzeichnis |
Corinna Manuela Kirstein
Der vorliegende Beitrag untersucht die Rolle interaktiver Presse-Rezipienten bei der Konstitution von Autorenkollektiven am Beispiel der spanischen Internet-Zeitung El País, die neben ihrer nationalen Ausrichtung auch exemplarische Identifikationsmöglichkeiten für Leser mit regionalen Anliegen bietet. Beantwortet werden sollen folgende Fragen: Welche Mittel der Interaktion zwischen Usern und Servern bieten Online-Zeitungen, um die Leser stärker vor Ort in ihrer Region zu erreichen? Wie muss ein effektives Redaktionsmanagement aussehen, um eine Internet-Zeitung sowohl in globaler Hinsicht konkurrenzfähig zu halten als auch auf regionaler Ebene attraktiv zu machen? Welche sprachlichen Verfahren können regionale Nähe zum Adressaten ausdrücken und gleichzeitig den für Online-Presseprodukte typischen globalen Anforderungen nach internationaler Verständlichkeit genügen?
Inhalt
1. Ausgangslage und Zielsetzung
2. Anwendung der Linguistik des Sinns auf journalistische Internet-Diskurse
3. Regionsbezogene Redaktionsverfahren am Beispiel der Online-Ausgabe von El País
4. Bilanz und Vergleich mit der Internet-Zeitung El Periódico de Catalunya
5. Existenzlinguistische Umfeldhermeneutik und adressatengerechte Diskursanalyse
Literaturverzeichnis