Auslandspraktika
Blockpraktika im Ausland
Informationen zum Blockpraktikum im Ausland
allgemein
Sie wollen ein Blockpraktikum
im Ausland machen. (GHS:
BP II / SoP: BP I)
Was
müssen Sie beachten?
Denken
Sie bitte unbedingt daran, dass laut Studienordnung der „nicht gewählte Stufenschwerpunkt“ in den
anderen Praktika berücksichtigt werden muss. Außerdem:
1. Nehmen sie unbedingt an der
jährlich angebotenen Vorbesprechung für
Blockpraktika im Ausland teil.
2.
Offizielle Anmeldung des Praktikums
im vorgesehenen Zeitraum im Büro Schulpraktische
Studien auf dem „Auslands“-Vordruck. Melden Sie sich mit dem deutlichen Vermerk des Landes (Frankreich, England, USA), und falls
möglich, des Praktikumsortes an.
3. Nehmen
Sie Kontakt auf zu den Verantwortlichen
für Auslandspraktika im jeweils zuständigen Institut. Es wird Ihnen ein Betreuer
der Universität zugewiesen, der Ihre Mappe entgegennimmt und Ihnen die
Beurteilung erstellt (Bescheinigungen ausländischer Institutionen werden beim
Prüfungsamt nicht anerkannt).
4. Falls
Sie sich selbst einen Praktikumsplatz suchen müssen, nehmen Sie so früh wie möglich
Kontakt mit der Schule auf und lassen sich schriftlich bestätigen,
zu welchem Termin das Praktikum abgeleistet werden kann. Erst wenn diese schriftliche
Bescheinigung im Büro Schulpraktische Studien vorliegt und Ihr Betreuer
von der Universität dort genannt ist, sind Sie endgültig angemeldet und können
Ihr Auslandspraktikum ableisten.
5. Für
Praktika in Frankreich, die über das Deutsch-Französische Jugendwerk
(DFJW) gefördert werden sollen, muss bis spätestens 5 Monate vor Beginn des
Praktikums ein Antrag gestellt sein. Dazu ist ein Lebenslauf mit genauer Angabe über den Erwerb Ihrer relevanten Sprachkenntnisse
nötig. Am Ende des Praktikums muss ein abschließender
Bericht an das DFJW eingereicht werden.
6.
Informieren Sie sich vor dem
Praktikum möglichst gut über das ausländische Schulsystem, in das Sie
eintreten.
7. Denken
Sie daran, dass Sie im Ausland als Informant
für das aktuelle schulische, politische und kulturelle Geschehen in Deutschland
betrachtet werden. Informieren Sie sich entsprechend. Eine Broschüre über die
Schulsysteme in Rheinland-Pfalz ist bei der Pressestelle des Ministeriums für
Bildung und Wissenschaft, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz, erhältlich; ebenso
aus dem Internet unter der Adresse: „www.mbww.rpl.de“.
Infos über die Studiengänge an der Universität
bekommen Sie im Studierendensekretariat, ebenso ein Faltblatt über die
Universität in englischer und französischer Sprache.
8. Falls
Sie Literatur zum Thema „Fremdsprachenarbeit in der Grundschule“
suchen: Die Studienbibliographie des Instituts für Romanistik enthält (unter
5.5) zahlreiche Hinweise. Außerdem gibt es Aufsatzveröffentlichungen von Dr.
Hegele, Dr. Helfrich u.a.
9. Lassen
Sie sich unbedingt von der Schule, an der Sie das Praktikum abgeleistet haben,
auf dem im Büro Schulpraktische Studien erhältlichen Formblatt oder einer Übersetzung
desselben die Teilnahme bestätigen
und geben Sie dieses Ihrem Betreuer von der Universität zusammen mit Ihren
Praktikumsaufzeichnungen zurück.
10.
Wenn Sie
in Frankreich Materialien für Ihre Unterrichtsplanungen suchen, können
Sie sich u.a. an die regionalen Zentren für Pädagogische Dokumentation (Centre
Régional de Documentation Pédagogique, CRDP) wenden.
11.
Denken Sie sehr frühzeitig an die Zimmersuche
und -reservierung am Praktikumsort.
12.
Überprüfen Sie Ihren Personalausweis/Pass und halten Sie Passbilder bereit für eventuell
notwendige Formalitäten im Ausland.
13. Für
einige Länder benötigen Sie eine im Ausland gültige
Berufshaftpflichtversicherung. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig.
Vielleicht
denken Sie auch an eine Aufmerksamkeit für Ihre Gastgeber, z.B. die offizielle
Information über Deutschland in verschiedenen Sprachen, die Sie unter http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de
abrufen und als PDF-Datei downloaden können, oder Sie erwerben diese als Buch beim
Zentrum für Lehrerbildung auf dem Campus zum derzeit üblichen Unkostenbeitrag.
Der Praktikumsbericht greift Ihre Begegnungen mit Kommilitonen, Lehrern
und Schülern, Ihre Beobachtungen beim Hospitieren, Ihre Erfahrungen beim Mitwirken in
Klassen und beim eigenen Unterrichten, sowie die Ergebnisse Ihrer Studien und Ihre
Meinungsbildung zu all diesen Aspekten auf. Das alles hat Sie subjektiv betroffen gemacht,
hat Freude und Begeisterung oder auch Zweifel und Skepsis geweckt. Davon werden Sie
berichten.
Darüber hinaus sollen Sie als Pädagogikstudent und künftige
Lehrkraft Ihre Erlebnisse, Beobachtungen, Erfahrungen und das erworbene Wissen in
studienrelevanten Kategorien analysieren und darstellen.
Beispiele für Kategorien und Fragestellungen:
Organisatorische Fragen:
- Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen ECOLE MATERNELLE und ECOLE PRIMAIRE?
- Wechseln die Lehrer zwischen beiden Schularten? Sind sie im Einsatz flexibel? Ist die
Lehrweise sehr verschieden?
- Spürt man etwas von der Einteilung in "Cycles" ?
- Vor- und Nachteile des Ganztagsunterrichts?
Erziehungswissenschaftliche Fragen:
- Wird mehr Wert auf Erziehung gelegt als bei uns?
- Ist die Erziehung laizistisch, christlich?
- Gibt es andere Wertvorstellungen, andere Erziehungsmethoden?
- Ist die Ausbildung in diesem Bereich anders als bei uns?
- Verhalten sich die Schüler anders als deutsche?
- Welche Erfahrungen konnten Sie mitnehmen für Ihr Unterrichtsverhalten im Umgang mit
Kindern, für Ihr weiteres Studium?
- Welche Verhaltensstile konnten Sie beobachten?
Fachdidaktische Fragen:
- Wie sieht die fachdidaktische Ausbildung aus?
- Wo haben Sie Unterschiede, Besonderheiten, Vorurteile, Eigenheiten fachdidaktischer Art
entdeckt?
- Welche Sozialformen in der Klasse, Kooperationen zwischen Lehrkräften,
Mitentscheidungen der Schüler haben Sie gesehen?
- Gab es fächerübergreifenden Unterricht auch zwischen Fachlehrern?
- Welche fachspezifischen Techniken haben Sie neu gelernt?
Unterrichtspraktische Fragen:
- Unterrichten die Lehrkräfte anders als bei uns?
- Gibt es andere Unterrichtsgrundsätze?
- Wie sieht das Lehrer-Schüler-Verhältnis aus?
- Wie gestaltet man Unterricht im musischen Bereich, im Sport?
- Fremdsprachenunterricht oder Spracharbeit in der "Sprache der Nachbarn" im
Verhältnis zum Unterricht bei uns?
- Medieneinsatz Parallelen und Unterschiede?
- Welche Führungstechniken waren für Sie neu, nachahmenswert?
Allgemeine Fragen:
- Wo ist Ihnen Neues begegnet? Wo waren Sie über Parallelen erstaunt? Was hat Sie
begeistert, skeptisch gemacht?
- Was blieb frag-, forschungs-, studienwürdig?
- Was hat Sie zum Weiterstudieren motiviert?
- Wie wollen Sie Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen weiterentwickeln, weiterverwerten?
- Was werden Sie an Kommilitonen/Kommilitoninnen weitergeben?
Bitte
beachten Sie auch die allgemeinen Regelungen
Blockpraktika
GHS (So 1. BP) und
Realschulpraktika
RSP1/2
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